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Was erwartest du vom Feuerwehrklettern?



Weiß nicht, ich bin nicht dabei.

Wird bestimmt lustig - ich freu mich!

Wird bestimmt lustig, aber ich hab nen bisschen Angst

Mir ist das zu hoch!

Klettern wird bestimmt anstrengend



Geschrieben von Christoph
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Lexikon
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Einsatzabteilung
Eine Feuerwehr ist nicht einfach nur eine Feuerwehr! Sie besteht aus mehreren Abteilungen: dazu gehört die Jugendabteilung (auch Jugendfeuerwehr genannt), die Einsatzabteilung (auch "Aktive" genannt) und die Altersabteilung (auch Ehrenabteilung genannt). Die Einsatzabteilung fährt zu echten Einsätzen, sei es Technische Hilfeleistung, Gefahrguteinsätze oder Brandbekämpfung. In die Einsatzabteilung kann man ab dem 16. Lebensjahr eintreten - hier besucht man als Erstes den TM1-Lehrgang und danach noch eine Menge weiterer Lehrgänge wie z.B. den Funklehrgang, Atemschutzgeräteträgerleh rgang, Maschinistenlehrgang oder Trupp- und Gruppenführerlehrgang.
Hier kannst Du ein Foto unserer Einsatzabteilung aus Lüllau sehen:



Jugendflamme 1 - Abkürzung JFL1
Die Jugendflamme 1 gehört zu der ersten Prüfung die man als Mitglied in der Jugendfeuerwehr ablegen kann. Um die Jugendflamme zu bekommen muss man verschiedene Dinge die man in der Jugendfeuerwehr gelernt hat anwenden können. Deshalb ist die einzige Voraussetzung dass man min. 1 Jahr lang in der Jugendfeuerwehr Mitglied ist.
Während der Prüfung muss man zeigen dass man einen Hydranten an Hand des Hydrantenschildes finden kann und auch weiß was noch auf dem Schild steht. Es geht auch darum einen Schlauch richtig auszurollen und ihn anschließend richtig an einen Verteiler oder Strahlrohr anzukuppeln.
Das ist aber noch nicht alles: Man sollte auch noch ein paar Knoten und Erste-Hilfe im ersten Jahr gelernt haben. Machen muss man die Jugendflamme allerdings nicht – auch nicht unbedingt im ersten Jahr – wer sie erst nach 2 oder 3 Jahren machen möchte kann das auch.

Kübelspritze
Die Kübelspritze ist ein Kleinlöschgerät welches für Entstehungsbrände benutzt wird. Die Kübelspritze ist eigentlich ein geschlossener Eimer mit einem daran befestigtem Schlauch und einer Handpumpe. Wenn 1 Person die Pumpe bedient kann eine Zweite das Strahlrohr in die Hand nehmen und damit das Wasser dann auf das Ziel spritzen.

Löschangriff
Der Löschangriff ist die "Hauptübung" der Jugendfeuerwehr. Bei dem Löschangriff dreht es sich darum eine Wasserversorgung aufzubauen um damit ein großes bzw. 3 mittlere Feuer "zu bekämpfen".
Dabei versucht die Gruppe bestehend aus 9 Jugendfeuerwehrmitglieder n entweder aus einem Hydranten oder einem "Teich" (wird als "offenes Gewässer" benannt) Wasser zufördern. Während dessen bringen 2 andere einen Verteiler vor mit dessen Hilfe das Wasser über ein paar Hindernisse hinweg nach vorne verteilt werden soll. Hinter der Leiterwand, dem Kriechtunnel und der Hürde befinden sich dann die Standpunkte von denen aus das "Feuer" gelöscht wird.



Mannschaftstransportwagen - Abkürzung MTW
Ein MTW ist ein Fahrzeug zum Transport von Personen z.B. wenn zu einem Einsatz mehr Feuerwehrkameraden kommen als Sitzplätze im ersten Fahrzeug vorhanden sind. In unseren MTW passen in diesem Fall eine Löschgruppe (8+1).

Die Ausrüstung auf dem Fahrzeug ist klein gehalten. Es sind Anhaltestäbe, Verkehrswarnleuchten, Warndreiecke und ein Feuerlöscher mit Pulverladung auf dem MTW. Als besondere Ausstattung befindet sich ein Defibrillator an Bord mit dem man Herzkranken helfen kann.



Mehrzweckstrahlrohr - Strahlrohr
Das Mehrzweckstrahlrohr - von vielen auch abgekürzt als Strahlrohr - ist das eigentliche Arbeitsgerät des/r Feuerwehrmannes/frau bei der Brandbekämpfung. Es heißt Mehrzweckstrahlrohr, weil es zwei unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten hat: Vollstrahl und Sprühstrahl. Den Vollstrahl benutzt man, wenn man von großer Entfernung aus löschen möchte und den Sprühstrahl, um eine möglichst breite Wasserfront vor sich aufzubauen, damit man dichter an die Feuerquelle herangehen kann. Natürlich gibt es die Strahlrohe wie Druck- und Saugschläuche auch in verschiedenen Größen. Wobei B, C und D die bekanntesten sind.
Und so sieht ein C-Mehrzweckstrahlrohr aus:



Trupmman 1 Ausbildung - Abkürzung: TM1
Der Truppmann-1-Lehrgang ist quasi der Abschluss deiner Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr.
Man besucht den TM1 in der Regel zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr, unmittelbar nachdem
man in die Einsatzabteilung übergetreten ist. Während des Truppmanns lernt
man die Grundlagen des "Feuerwehrmann/frau- seins". Im Prinzip sollte hier für dich nichts
Neues vorkommen, wenn Du lange genug in der Jugendfeuerwehr warst. Hier wirst Du nämlich auch auf Leute treffen, die vorher noch nie einen Einblick in die Feuerwehr hatten. Deswegen fängt die Truppmann-1-Aubildung langsam bei den Grundkenntnissen an, was aber ganz und gar nicht heißen soll, dass es dort langweilig wird. Den Löschangriff, den Du dann bereits aus der Jugendfeuerwehr kennst, wird man dir hier vertieft und abgewandelt beibringen - eben so, wie es in der Realität auch mal sein kann. Ob dabei ein Schaumrohr oder 1B-Rohr zum Einsatz kommt, kann man nicht im Voraus wissen.
Des Weiteren lernst Du hier alle Pflichten und Rechte eines/r Feuerwehrmannes/frau, die man in jeden Fall kennen sollte, alles über die Fahrzeuge (Fahrzeugkunde) der Feuerwehr und vieles mehr...

Tragkraftspritzenfahrzeug - Abkürzung: TSF
Ein TSF ist das kleinste in Deutschland genormte Feuerwehrfahrzeug. Es hat Material und Ausrüstungsgegenstände für eine Löschgruppe (8+1) dabei, es gibt aber nur Platz für eine Staffel (5+1).

Hauptaufgabe ist die Brandbekämpfung und kleinere technische Hilfeleistungen. Das Herzstück des TSF ist die Tragkraftspritze 8/8. Sie fördert 800 Liter Wasser pro Minute bei einer Leistung von 8 Bar. Um bei Bränden einen Innenangriff zu ermöglichen sind außerdem 4 Atemschutzgeräte mit 4 Ersatzflaschen auf dem Fahrzeug. Für die technische Hilfeleistung (TH) sind z.B. Ölbindemittel, Winkerkellen und Warnleuchten auf dem Fahrzeug.